Nachdem es zuletzt einige Stürze auf dem Radweg Born-Brüggen gab, soll der Weg nun doch zügig saniert werden. Erste Aufschüttungen wurden jetzt kurzfristig vorgenommen.
Hintergrund ist ein Antrag der Wir aus dem Jahr 2021. Nahezu einstimmig sprach sich damals der Rat dafür aus, den stark beschädigten Radweg zu sanieren. Durch einen Kniff im Finanzausschuss sorgte eine Mehrheit dann allerdings dafür, dass die notwendige Finanzierung auf den sprichwörtlichen Sankt-Nimmerleins-Tag verzögert werden sollte. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Lamers sprach sogar von einem „hervorragenden Zustand“ des Radwegs. Zuletzt war deshalb vage von 2028 die Rede.
Immer wieder wurden Teile des Weges in der Folge ausgespült, in der Nähe der Borner Mühle entstanden so mehrere ‚Sprungschanzen‘. Nach verschiedenen Stürzen in dieser Sommersaison hakte die Wir nochmals nach. Mehrere Gespräche führten dann zu einer Überprüfung der Situation vor Ort und einer kurzfristigen Aufschüttung der gefährlichen Stellen (im Bild dunkler Split im Vordergrund). Mehr aber noch soll eine richtige Sanierung nun tatsächlich schnell angegangen werden. Die Bauverwaltung nimmt die Kosten für die Sanierung in den Haushalt 2026 auf.
Wir-Ratsherr Ulrich Siebert, der sich immer wieder für den Radweg stark gemacht hatte und der nie aufgab, das Anliegen immer wieder auf die Tagesordnung zu bringen, zeigt sich erleichtert. Er lässt sich aber auch mit den Worten zitieren: „Ich glaube es aber erst, wenn da wirklich gearbeitet wird“.
