Als das Einzelhandelskonzept der Burggemeinde 2013 erstellt wurde, dachte noch niemand an Automatenkioske oder Lebensmittellieferdienste. Die Gemeinde zog bei der Erstellung die ‚Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung‘ hinzu, die damals von zehn Prozent Marktanteil des Onlinehandels ausging. Kaum zu glauben, was sich in Brüggen und Bracht in den vergangenen zwölf Jahren alles verändert hat.
Um den letzten funktionierenden Ortskern davor zu bewahren, dass immer mehr Anbieter auf ‚die grüne Wiese‘ wechseln, muss die Gemeinde zwingend ein Einzelhandelskonzept verfolgen. Und dieses Einzelhandelskonzept muss aktuell gehalten werden, um rechtssicher zu sein. Deshalb ist es nun dringend erforderlich, dass sich der Gemeinderat darüber unterhält, wie denn der Einzelhandel der Zukunft in der Burggemeinde aussehen soll.
Dazu hat die WIR-Fraktion nun einen ‚Antrag auf Aussprache über das Einzelhandelskonzept‘ vorgelegt. Zunächst der Gemeinderat und dann alle Beteiligten sollen gehört werden, damit das Einzelhandelskonzept auf den aktuellen Stand gebracht werden kann. Was dem Konzept im Jahr 2013 gänzlich fehlte, war ein ‚Zukunftsszenario‘, wie es typischerweise heute in vergleichbaren Konzepten entworfen wird. Auch hier muss nachgebessert werden.
Der originale ‚Antrag auf Aussprache über das Einzelhandelskonzept‘ als PDF-File zum Download.
