Sankt-Barbara-Straße: Tempo 30 kommt!

So zügig hatte wohl nicht mal die Gemeindeverwaltung mit dem Einlenken des Straßenverkehrsamts des Kreises Viersen gerechnet! Nur einen Monat nach unserem Antrag auf verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Sankt-Barbara-Straße heißt es aus dem Kreishaus „Tempo 30 kommt!“.

Seit Jahren ist die Verkehrsbelastung der Sankt-Barbara-Straße im Ortsteil Genholt immer wieder Thema. Die Straße besitzt weder einen Bürgersteig noch Radweg. Ging es in der Vergangenheit vielfach um Transporte von Ton und Bauschutt, deutete sich 2024 eine noch stärkere Belastung an. Zweihundert Wohn- und Campingeinheiten auf dem Heidecamp-Gelände lassen den PKW-Verkehr spürbar ansteigen – und damit die Belastung der Anwohnerschaft. Schon im Juni 2024 hatte die WIR-Fraktion auf das Problem aufmerksam gemacht, ein Jahr später stellte sie den Antrag an den Gemeinderat, sofort ‚verkehrsberuhigende Maßnahmen‘ zu ergreifen, denn in diesen Tagen nimmt das Heidecamp-Resort seinen Betrieb auf. Der Gemeinderat stellte sich hinter den Antrag und die Verwaltung trug das Anliegen der Straßenverkehrsbehörde vor.

Wann genau die Beschilderung vorgenommen wird, hängt davon ab, wann die reduzierte Geschwindigkeit offiziell angeordnet wird. Von Seiten der Gemeinde war zu vernehmen, dass das wohl nicht mehr allzu lange dauern würde. Wir freuen uns, für die Nachbarschaft an der Sankt-Barbara-Straße den ersten und entscheidenden Schritt getan zu haben.

„An Ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Ankündigungen!“

2 Kommentare

  1. Auf Höhe der Campingplätze ist schon seid 20 Jahren Tempo 30 mit wenig Erfolg, da die gesamte Straße zum Rasen einlädt.
    Hier sollte doch in mehrfachen Gesprächen eine Zufahrtsänderung kommen so das die Campinglätze von Lärm, Dreck und viel zu hoher Geschwindigkeit entlastet werden.
    Dazu kommt noch das hohe aufkommen an Verkehr zum Depot und zur Location vor allem in der Nacht gerade am Wochenende.
    Natürlich kann man das Tempo 30 auf Höhe der Anwohner im Anfangsbereich begrüssen.

    1. Sehr geehrter Herr Schmid,
      da stimmen wir Ihnen zu. Unser Antrag an den Gemeinderat bezog sich darauf, dass Sofortmaßnahmen ergriffen werden sollen, da das neue Heide Camp Resort jetzt in Betrieb geht. Mittelfristig ist für die Straße ein sicherer Straßenrand für Fußgänger und mindestens ein Radschutzstreifen erforderlich. Genauso stellt sich die Frage, ob die Sankt-Barbara-Straße langfristig überhaupt der Zuweg zu den beiden Campingplätzen, zu den Tongruben, zur Erdeponie und auch noch für die Erholungssuchenden im Depot sein kann – aber es stellt sich dann auch die Frage, wie die Alternative dazu aussieht und ob sowas bezahlbar ist.
      Mit freundlichen Grüßen
      René Bongartz
      Fraktionsvorsitzender WIR

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