Antrag: Halteverbot Doppelkurve Lüttelbracht

Lüttelbracht, zwei Fahrzeuge parken auf dem Randstreifen im Bereich der Doppelkurve Lüttelbrachter Straße

Im nördlichen Teil Lüttelbrachts schlägt die Lüttelbrachter Straße zwei ‚Haken‘, auf nur fünfzig Metern formt sie eine Doppelkurve. Dazwischen sind beide Fahrspuren zusammen nur sechs Meter breit, so dass sich entgegenkommende Fahrzeuge ausweichen müssen. Für einen Bürgersteig ist kein Platz. Für den Ausweichverkehr und für eine bessere Sicht im Kurvenverlauf erwarb die Gemeinde vor Jahren den Randstreifen nördlich der Fahrbahn. Unglücklicherweise erweckt der Streifen den Eindruck ein Parkstreifen zu sein, wovon Autofahrer auch regelmäßig Gebrauch machen. Dadurch funktioniert die Idee des Ausweichstreifens aber nicht mehr.

Als weiteres Handicap schilderten befragte Anlieger, dass Fußgänger – genannt wurden ausdrücklich „Schulkinder“ – den Randstreifen als Gehweg benutzen. Das ist ebenso nicht möglich, wenn dort Fahrzeuge abgestellt sind. Fußgänger müssen dann auf die ohnehin schon schmale Fahrbahn ausweichen.

Die Fraktion Wir für Brüggen hat sich deshalb mit dem Antrag an Gemeinderat und Bürgermeister gewandt, dort ein Halteverbot auszuweisen. Da die Gemeinde kein eigenes Straßenverkehrsamt hat, soll sich der Ratsbeschluss für das Halteverbot an das Straßenverkehrsamt des Kreises Viersen richten.

Die Fraktion sieht gute Chancen für das Halteverbot, weil die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in engen Kurven und an unübersichtlichen Stellen das Halten ohnehin untersagt. Was auf der Hand liegt, muss vor Ort nur noch ausgeschildert werden.

Hier der Original-Antrag im PDF-Format inkl. Belegfotos.

4 Kommentare

  • Sehe ich ganz genauso wie oben beschrieben, fahre dort jeden Tag mind. 2 lang, der Gegenverkehr nimmt die 30 km/h nicht immer Ernst, da wird es schonmal eng in der Doppel-Kurve und bei einer Situation mit noch zusätzlich parkenden Autos will ich garnicht anfangen.

  • Stimme dem Halteverbot zu!
    Es ist absolut unübersichtlich und gefährlich, selbst wenn man mit 15 km/h dort entlangfährt. Kommt einem jemand entgegen, der die Kurve schneidet, hat man keine Chance.

  • Dem stimme ich auch zu. Zudem wäre ein Spiegel auch sehr hilfreich um zu sehen wenn ein Auto um die Ecke kommt. Selbst bei schritt Geschwindigkeit kann es dort zu Schwierigkeiten kommen.

    • Bei der Nachbarschaftsbefragung hat ein Anlieger den Hinweis auf eine bessere Einsehbarkeit gegeben, wenn auf beiden Seiten Spiegel installiert wären. Schön zu lesen, dass die Idee von mehreren Seiten kommt. Erfahrungsgemäß macht es Sinn, Veränderungen einzeln zu beantragen, weshalb wir uns hier erstmal die Sicherheitsfrage für Fußgänger vorgenommen haben. Wir bleibt danach dran, am Engpass Doppelkurve, versprochen.

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